Krankengymnastik/Physiotherapie

Krankengymnastik / Physiotherapie

Der Begriff ›Krankengymnastik‹ ist sehr veraltet und wird mittlerweile nur noch von den Krankenkassen zum Zwecke der Abrechnung genutzt. Zutreffender ist der Begriff der ›Physiotherapie‹, also frei übersetzt ›Behandlung des Körpers‹.

Wo früher hauptsächlich gymnastische Übungen gelehrt wurden, nutzt die heutige Physiotherapie ein breites Spektrum an Therapieformen, wie z.B. Krafttraining, gezielte Dehnungen, manuelle Techniken, physikalische Methoden (wie Wärme), u.v.m. Dabei verfolgen wir in der Bewegungsstätte nicht das Ziel Krankheiten zu behandeln, sondern viel mehr Gesundheit zu fördern.


Manuelle Therapie

Manuelle Therapie

Die ›Behandlung mit den Händen‹. Die manuelle Therapie existiert bereits seit mehreren tausend Jahren (es gibt sogar Überlieferungen aus dem alten Ägypten) und hat sich zum Glück permanent weiterentwickelt.

Hat man sich früher auf einzelne ›Handgriffe‹ verlassen, so hat sich die heutige manuelle Therapie zum ganzheitlichen, befundabhängigen Behandlungskonzept entwickelt.

Zahlreiche wissenschaftliche Forschungen haben die manuelle Therapie zu einem sicheren Instrument für den Therapeuten gemacht, was sich auch besonders in den gezielten Wirbelsäulenmobilisationen widerspiegelt.


Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage, auch Ödemtherapie genannt, kümmert sich um Störungen im Lymphgefäßsystem. Diese Störungen können nach einem Unfall , einer Operation, aber auch ohne klare Ursache auftreten.

Der Therapeut nutzt bei dieser Therapieform gezielte Handgriffe, um das Lymphgefäßsystem wieder zu aktivieren, oder auch um neue Umgehungswege zu schaffen. Das Resultat ist die Reduktion einer deutlichen Schwellung.


Krankengymnastik am Gerät (KKG)

Krankengymnastik am Gerät (KKG)

Erweiterung der Physiotherapie durch ein gezieltes gerätegestütztes Krafttraining zum Ausgleich von muskulären Dysbalancen & Kraftdefiziten.


Osteopathie

Osteopathie

Die Osteopathie (nicht zu verwechseln mit Osteoporose) wurde vor ca. 140 Jahren vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt. Sie stellt eine holistische, also ganzheitliche, Betrachtung des Patienten in den Vordergrund.

Als eine Form der manuellen Medizin sucht der Therapeut Funktionsstörungen auf, um diese dann mit seinen Händen zu mobilisieren. Dabei werden stets drei bestimmte Körpersysteme gemeinsam betrachtet. Das parietale System (der Bewegungsapparat), das viscerale System (die inneren Organe), und das cranio-sacrale System. Nur die Berücksichtigung aller drei Körpersysteme gewährleistet die ganzheitliche Betrachtung des Patienten in der osteopathischen Behandlung. Hinweis: in Deutschland zählt die Osteopathie zur Heilkunde und darf somit nur von einem Arzt oder Heilpraktiker eigenständig und vollumfänglich durchgeführt werden.